Gastpost: Lesen wird immer unnötiger

Guten Morgen Y,

Eine liebe Kollegin von mir war so nett, mich mal etwas zu unterstützen. Deshalb hat sie für mich und für dich diesen Blogpost geschrieben. Ich habe ihn nicht korrigiert und nicht gelesen, du kannst selber schauen ob sie es draufhat und dann in die Kommentare schreiben.
Ich denke es gibt zwei Arten zu lesen. Die erste ist das obligatorische lesen, das heisst wir brauchen es. Sei es im Strassenverkehr, in WhatsApp Nachrichten oder in Zeitungen, Bücher über Bildung und extrem wichtig natürlich in der lieben Schule die Prüfungen und jeder andere quatsch aus Schulbüchern. Ohne lesen würden unsere armen Lehrer bestimmt nicht mehr leben. Wäre bestimmt schade oder? Nun leider können wir ja lesen, weil die zweite Art zu lesen uns dazu bewegt. Es ist das unterhaltsame lesen. Wer hätte das gedacht. Heutzutage sitzen zwar die meisten vor dem Fernseher und sehen sich den verfilmten Bestseller Roman an.
Ist ja auch verständlich, denn einen Roman zu lesen hat viele schlechte Seiten. Da ist die länge des Buches, die Schriftgrösse, die Schmerzen die man bekommt wenn man eine Lesehaltung einnimmt und vor allem die Zeit die man braucht um es zu lesen. Nur schon wenn man das dicke Buch sieht fallen einem beinahe die Augen aus dem Kopf. Leider muss man es dann noch öffnen und feststellen, dass die Wörter ganz klein geschrieben wurden. Ja wenn man Glück hat trifft das nicht zu und man kann das Buch problemlos lesen. Also ist es meistens viel verlockender sich vor den Fernseher zu setzen und das liebe Buch anzusehen. Dadurch spart man viel Zeit, kann dazu noch Chips essen und seine faulheit ausnutzen. Da hat man danach noch genügend Zeit am Handy zu suchten oder Computergames zu spielen. 

Unsere Gesellschaft ist echt langweilig und ihr IST langweilig. Was solls dadurch erspart man sich das doofe Gefühl Abend spät im Bett zu liegen mit einem Buch in der Hand und bei den letzten hundert Seiten angelangt zu sein. Man sieht wie wenig noch vor einem steht und alles liest sich sehr schnell, weil die Spannung hervorragend gross ist. Die Augen fallen fast zu, aber nein das Buch muss endlich fertig gelesen werden. Dann als die Spannung sich löst und das Buch fertig ist sieht man auf die Uhr und bemerkt, dass es schon ein Uhr in der Nacht ist. Welche Schande!! Man schaltet das Licht aus, aber schlafen kann man nicht. Das Buch geht einem einfach nicht aus dem Kopf. Es ist als wären die Personen real. Und in einer kitschigen Liebesgeschichte sieht man leider nichts vergleichbares mit sich selbst und kann nur davon träumen, dass so etwas je in seinem Leben passieren wird. 

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