Die Sprache: Sprachzerfall!?

Lieber Y,
Dieser Blogpost passt eigentlich ganz gut zum Thema Früher war mal alles besser!!(?). Denn wie sich der ursprüngliche Halbaffe zum Mensch veränderte, hat sich auch die Sprache verändert. Ich möchte jetzt nicht über die Urentwicklung der Sprache schreiben, da habe ich keine Ahnung... Rubrik unnötige Informationen!... Sondern eher die Entwicklung in den letzten, keine Ahnung zehn, vielleicht zwanzig Jahren. Irgendwelche Journalisten, Sprachgötter von Unis jammern, dass die Sprach verwildert, die Grammatik am Arsch ist und der Genitiv gestorben ist. R.I.P lieber Genitiv, ich bringe ihm mal ein paar Blumen auf sein Grab. Gross- und Kleinschreibung interessiert sowieso niemanden mehr. Ich kenne viele Menschen, die den alten Zeiten, von Göthe, Schiller und Co nachtrauern. Mit Tränen in den Augen hören sie Jugendliche sprechen, ihre Ohren jaulen. Aber jetzt muss mal gesagt werden, so zu reden ich auch eine Kunst! Ohne es zu wissen, benutzen Jugendliche Alliterationen, Verbellipsen, bauen kreative Phraseologismen(Keine Ahnung was das sein soll:) ein und kreiern Sprachspielereien und neue Wörter auf die man erst mal kommen muss. Kommas, Gross-Kleinschreibung ist ja jetzt wirklich eigentlich unnötig. Ein bisschen künstlerische Freiheit sollte jeder haben. Grosse moderne Künstler lassen auch einfach viel weg und malen zwei Striche auf ein weisses Blatt, wo ist da der Unterschied?
An alle, sich jetzt nervende Erwachsenen, die denken, dass ich jetzt gerade ein bisschen allzu sehr grössenwahnsinig geworden bin. Versuch es doch mal selber. So zu sprechen ist gar nicht so einfach, wenn es nicht so tönen soll, wie wenn Deutsche Chuchichäschtli sagen. Da ist simples, einfaches Hochdeutsch ein Klacks dagegen. Kannste alles brav nach Regeln machen.

Also sei grosszügig, auch was die Rechtschreibung und Kommasetzung im letzten Gastpost anbelangt:).

Grüessli, Lexi

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