Konsum und Wachstum: was unsere Gesellschaft ausmacht

Unsere Gesellschaft ist kaputt. Harte Worte, harte Fakten eindeutige Tatsache! So viele Menschen lieben die unberührte Natur, doch niemand tut etwas um unseren Planeten zu schützen. Alle kaufen Bio, eingepackt in zwanzig Schichten Plastik, haben ein gutes Gewissen und bekommen Tränen in den Augen, wenn Sie hören, dass der Regenwald abgeholzt wird. Zu Hause liegen drei Smartphones in der Schublade, immer muss es ein neues sein: Iphone 3,4,5,6 all halbes Jahr. ICH krieg Tränen in den Augen, wenn ich Menschen jeden zweiten Monat in komplett neuen Outfits und Klamotten sehe. Es tut mir leid, aber mit Shopping und Konsum kannst du die Klimaerwärmung eben doch nicht stoppen. Trends prägen unsere Gesellschaft, die Milchkühe werden nicht gebraucht, lieber Soja aus dem Regenwald, bloss weil es so viel gesünder sein soll. Chia aus Chile, Kartoffeln aus Ägypten und die Mango aus dem Vietnam, eine ganze Weltreise und das für ein einziges Menü? Wir sind nicht die einzigen hier, bloss die einzigen, die das Gefühl haben, die einzigen zu sein. Was wir spielen ist ein Spiel mit dem Tod, die Natur ist grösser, stärker, da kann selbst Superman nicht mithalten. Und was tun wir? Provozieren und verdrängen bis sie immer wütender wird. Eines Tages wird sie zurückschlagen und uns alle lehren, was wir niemals hätten vergessen sollen. Wir wissen es eigentlich alle und niemand sieht sich verantwortlich dafür, alle denken nur an ihre Kohle, ihr Bier und vergessen die Welt um sie herum. Alles noch grösser, höher und der Superlativ davon und das nicht auf Kosten von irgendwelchen Investoren, sondern von der kaputten Natur.
Niemand will verzichten, alle wollen alles, doch das alles ist langsam aufgebraucht. Alles muss immer wachsen, und niemand weiss eigentlich wieso, schliesslich bin ich auch nur 1m60 und schon lange ausgewachsen und noch nicht daran gestorben. Wir haben nur eine Erde, keine zweite in der Schublade zum wie ein Handy aufladen. Der Akku ist bald unten und Strom gibt es bald vielleicht keinen mehr.

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