Hawaii-The big island

So zu Beginn eines Reiseberichtes würde jetzt zuerst das übliche Geschwafel über die langweiligen Fakten kommen, bei denen man sich nachher zwar für 5 Minuten schlauer fühlt, sie sich aber sowieso nicht merken kann. Deshalb lasse ich Minimalistin das wieder einmal weg.
Nur kurz das allernötigste: Hawaii ist eine Inselgruppe im Pazifik und Big Island ist für Amerikanische Verhältnisse eigentlich gar nicht wirklich Big.


Das Problem bei Hawaii ist: Die Insel liegt am anderen Ende der Welt. Man kann weder gut hinlaufen mit dem Velo gehen oder per Schiff es sei denn man hat etwa 10 Jahre Zeit und sonst nichts besseres zu tun. Das bedeutet zwangsläufig, dass an mit dem Flugzeug fliegen muss. Und ich hasse lange Flüge. Auf dem Hinweg sassen wir während zwei Stunden im Flugzeug ohne auch nur einen Meter an Strecke zurückgelegt zu haben und schliesslich in der Luft habe ich mir gewünscht wir wären noch am Boden, damit ich wieder aussteigen kann.

Wenn du aber erst einmal ankommst fühlst du dich wie in einer riesigen Masoalahalle. Erst am nächsten Morgen als alles hell war, habe ich gesehen, in welch einem Paradies wir gelandet sind. Auf Big Island kannst du alles haben: Steppe, teuflisch schwarze Lavalandschaft, Regenwald und Strände in Schwarz, Weiss, Grün. Ich wusste nicht, dass man über eine Stunde einfach dastehen kann und zuschauen wie Lava ins Meer tröpfelt ohne dass einem langweilig wird und innerhalb von 3 Stunden von 0 auf 4000m.ü.m aufsteigen kann und wegen dem Höhenunterschied nach 10 Schritten das Gefühl hat 3 Stunden gerannt zu sein. Es waren unglaublich viele Eindrücke und zum diese alle niederschreiben bräuchte ich wahrscheinlich 1000 Seiten und hätte immer noch die Hälfte weggelassen. Amerika ist nicht umsonst das Land der grossen Möglichkeiten, ich bin überzeugt auf Big Island findet jeder etwas, das im Spass macht. Ein grosser Event, der meine Ferien mitgeprägt hat waren sicher die Ironman Weltmeisterschaften (mein Bericht dazu findest du hier) und obwohl die Insel zu dieser Zeit regelrecht von Ironmännern und Frauen überrennt wird, waren die Strände und Orte nie richtig überfüllt. Vermutlich lag das daran, dass alle Triathleten sich trainieren oder fokussieren mussten.

Ich hatte immer so meine Vorurteile gegenüber den Amerikanern(immerhin ist Donald Trump Präsidentschaftskandidat!). Aber ich muss sagen die meisten waren zu unrecht. Auf Big Island waren mit einer einzigen Ausnahme alle Menschen, egal wo wir sie getroffen haben wirklich freundlich. Von so einer Freundlichkeit könnte auch der Schweizer Tourismus profitieren, denn bei einem Smile und paar netten Worten fühlt man sich fast wie zu Hause.

Man könnte meinen das Lebensmotto der Amis ist keep it simple and big. Grosse Karre, grosser Supermarket und grosser Bauch und alles ist gut:)
Einziger Nachteil am Leben in Hawaii sind die Dolares, von denen braucht man leider ganz schön viele.

Jetzt bin ich auch schon wieder auf dem Heimflug, mein Ökokontostand ist langsam auch im sehr roten Bereich, aber die Ferien waren genial und ich habe jede Minute genossen. Ich bin nicht so gut im Berichte schreiben, darum kannst du jetzt einfach die Bilderstrecke durchschauen und wenn du dich fragst wo das eine oder andere Bild entstanden ist, dann schreib doch einfach in die Kommentare.

Der Ausblick vom Frühstückstisch

2Step Beach in Honaunau: Ein Paradies zum Schnorcheln, auch wenn ich keinen Schnorchel hatte

Einer meiner Lieblingsplätze auf Big Island. Einziger Nachteil man muss eine halbe Stunde runter und eine Stunde wieder hoch laufen


Am höchsten Vulkan der Welt...

... herrschen kühle Temperaturen



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