Ironman Kona 2016

Jetzt ist der Ironman schon wieder einen Tag her, aber ich konnte nicht früher etwas für dich schreiben, schliesslich brauchte ich als Supporter erstmal einen Recovery-Day. Für alle die nicht genau wissen wieso, hier kannst du das nochmals nachlesen.
Am Ironmanmorgen früh, fehlte mir fast ein bisschen dieses typische Ironman- bzw. Ich bin noch ganz verschlafen und habe keine Lust-Feeling. Wir mussten erst um halb 6 aufstehen, da wir die Sache mit dem Schwimmstart aufgegeben haben, weil wir sowieso immer zu spät gekommen sind und Mauro sich schliesslich fokussieren muss.
Eins kann ich dir sagen, niemals in deinem Leben kommen dir 6 Minuten so lange vor, wie wenn ein Triathlet nach dem anderen mit seinem flachgedrückten Triathlonvelo vorbeirast, es nur kurz wuuuschhsch macht und du merkst, dass dein Athlet immer noch nicht kommt. Als Mauro endlich kam, kamen auf der anderen Seite schon bald wieder die Profis den Hügel hoch, das ganze ging von vorne los, bloss ein bisschen langsamer. 
Wir ganz schlauen sind ja nicht so blöd und fahren wie die Triathleten mit dem Fahrrad bis nach Hawi, bloss um dort wieder umzudrehen, für etwas wurden ja mal Autos erfunden. Also sind wir mit dem Auto bis zu einem Ort gefahren, dessen Namen frau sich nicht merken konnte aber so ähnlich tönt, wie Kaulquappe mit einem Kaugummi im Mund.
Warten am Rand der Velostrecke, eine Hauptbeschäftigung im Triathlon

 Da Triathlon mehr oder weniger immer dasselbe ist und man auf ARD eine Zusammenfassung als Video schauen kann, kaue ich hier jetzt nicht mehr alles durch, aber eins kann ich dir sagen, es war hart. Die Hitzte liess einen unter der Sonne verglühen und wären wir auf die Strasse gelegen, hätten wir ausgesehen wie Servelats auf dem Grill. Und wenn wir ein cervelo unter dem Arsch und Hoka an den Füssen gehabt hätten wären wir als Triathleten durchgegangen. Als Mauro dann endlich im Ziel ankam, waren wir mindestens so glücklich darüber wie er. Wir waren alle durchgeschwitzt, braungebrannt und unsere Füsse schmerzten vom stehen. Bloss war ich noch heiser und konnte kaum mehr sprechen. Hut ab vor allen, die diese Leistung vollbracht haben. Wenn du ein Schweizer-Triathlet bist, dann hast du mich sicher gehört, wenigstens einmal ist man mit einer lauten und quietschigen Stimme im Vorteil.
Deine Lexi

Einen Fanclub der bis nach Hawaii reist, muss man erst mal haben

Endlich im Ziel: Mauro Bärtsch

Kommentare

yase hat gesagt…
Scheint ja echt Spass gemacht zu haben! Sowas muss man mal erlebt haben, nicht?
Mauro kann sich glücklich schätzen, Fans wie euch zu haben
Herzlichst
yase