Die Impressionen eines early birds

Endlich nach langer Wartezeit mal wieder ein sportlicher Beitrag. Seit vier Jahren quäle ich mich immer Freitags und neu auch Mittwochs um 5 Uhr aus den Federn, schwinge mich in der eisiger Kälte aufs Velo und gehe schwimmen. Und nein, man gewöhnt sich auch nach vier Jahren noch nicht daran. So früh morgens ist man nämlich grundsätzlich immer zu spät dran, entweder weil man einfach zu wenig geschlafen hat, man mit verschlafenen Augen seine Schwimmtasche nicht findet oder gerade die Batterien des Velolichts aufgegeben haben. Spätestens wenn dieser Fall eintritt frage ich mich, wieso die Batterien meines Weckers nie zu Ende gehen.




Sicher dann, wenn sowieso alles schon schiefläuft, weil eben zu spät, verliert man beim Startsprung noch fast sein Bikini und alle anderen auf der Schwimmbahn sind auch neben den Schuhen. Das Chaos nimmt seinen Lauf...
In dessen Mitte mit einem smile und locker wie immer(keine Ahnung wie er das schafft?!) der Trainer. Wenn man das so hört ist es kein Wunder, dass er am Beckenrand genauso schwitzt wie wir armen Opfer im Wasser, obwohl er sich kaum bewegt.
 So kommt es halt, dass er sich mit zu vielen Schülern, einem Chaos und dazu noch mit einer motzenden und genervten Lexi rumschlagen muss. Aber normalerweise bin ich ja immer gut gelaunt, oder? Ich bin vermutlich eine der einzigen, die frühmorgens seine Witze versteht und trotzdem immer noch kommt=)


Eins kann ich dir sagen, wenn nach einem strengen Morgentraining nachher in der Schule noch die linksorientierte Lehrperson kommt und sagt, du sollst deine Mütze ausziehen, dann ist der Moment gekommen, wo die Laune definitiv kippt. Und trotzdem komme ich nächsten Mittwoch wieder. Sofern ich keine Ohrenschmerzen habe, weil ich meine Kappe ausziehen musste. Übrigens: Meistens macht das Morgentraining auch ein bisschen Spass und solange der Koffein-Effekt nach dem Training anhält fühlt man sich richtig krass sportlich und fit.

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