5 Schritte zu den perfekten Ferien!

Ferien sind wunderschön und Sommerferien meistens am schönsten, weil sie am längsten dauern. Zum guten Glück sind die Sommerferien bald. Die Schule hängt den meisten zum Hals raus, die langen Arbeitstage hängen den meisten langsam aber sicher an und so freut man sich doch umso mehr auf eine schöne lange Zeit zum rumhängen... entspannen.... nichtstun... ins blaue Meer schauen.... elegant am Pool entlang zu spatzieren, das Gleichgewicht verlieren und am besten mit dem Handy in der Hand ins Wasser fallen.
Bis diese Situtation eintritt muss man aber zuerst noch die Ferien buchen (und ein Handy besitzten...). Egal mit wem man die grosse Reise nach Balkonien, zum 5km entferneten See oder in die USA antritt, irgendwer muss das ganze organisieren.
Stell dir jetzt mal vor da sitzten zwei kleine Opfers vor einem altersschwachen PC, der eigentlich kaputt ist, aber nie gebraucht wird. Sie heissen Lexi und ... sagen wir mal Any. Die Nasen im Bildschirm und keine Ahnung wie das alles funktioniert.
Jetzt die 5 Schritte Anleitung zur Organisation der perfekten Ferien!

#1: Die Art der Ferien
 Bevor du dir irgendwelche Gedanken machst, wie du Reisen möchtest (z.B. Businessklass-Flug, Luxuskreuzfahrt) solltest du dein Budget abchecken. Der Kontostand von dir, respektive der deiner Eltern in Kombination mit ihrer Grosszügigkeit verrechnet, kann hier ein Anhaltspunkt sein. Dann erst kommt der Moment, wo du dir überlegen kannst, was du mit diesem Geld überhaupt anfangen kannst (z.B. Campen, Velotour, Wanderung).
Lexi und Any entschieden sich für eine Kanutour obschon keine je ein Kanu von innen gesehen hat. Es ist schliesslich noch kein Meister ins Wasser gefallen...

#2: Die Destination
Der grossse Moment der Realisation ist jetzt vorbei, der Traum vom anderen Ende der Welt und dem Luxusresort ist bei mir zumindest gestorben. Aber hei, Europa ist auch toll und Campingplätze ein interessanter Ort für Sozialstudien. Jetzt aber weiter im Text, überleg dir, worauf du Lust hast... Z.B. Städtetrip, SAC-Hütte oder Donauradlweg.
Lexi und Any entschieden sich gegen eine laute Stadt, schnarchende Hüttenkollegen und einen schmerzenden Arsch vom velöölä, dafür für Moskitos ohne Ende und schwedische Wildnis.

#3: Reise
Vorausgesetzt du hast dich noch nicht für eine Reise auf Balkonien entschieden, musst du dich um die Reise zu deinem Ferienziel kümmern. Heutzutage hat man in dieser Hinsicht die Wahl der Qual.. ääh nein... die Qual der Wahl natürlich. Zwischen ewig reisen(Auto/Zug), ewig am Flughafen warten (Flugzeug) und ewiger Übelkeit (Fähre).
Lexi und Any fanden das Flugzeug gestern cool, heute wissen sie über Klimaerwärmung und CO2 Ausstoss besser Bescheid. Die Autoreise braucht einen Führerschein, da bleiben noch Zug und Fähre. Die Kombination unter Voraussetzung von kleinem Budget ergibt Nachzug ohne Schlafabteil und Schiffli fahre.

#4: Unterkunft
Wenn du nach 2 Tagen Reise (Berechnung Lexi und Any) endlich angekommen bist, hast du ja kaum Lust unter der Brücke zu wohnen. Also such dir ein Bett oder zumindest einen Schlafsack schon im vornherein.

#5: Das ganze drumherum
Meistens gibt es noch recht viele unnötige Dinge, die man organisieren muss. Lexi und Any standen hier vor einer Monsteraufgabe. Noch nie waren sie in der Wildnis und noch nie am Kanufahren. Eins wissen wir, Bären kann man trotz Google Empfehlung sicher nicht mit dem Pfefferstreuer verscheuchen.


Kommentare

yase hat gesagt…
Ich freue mich auf die Fortsetzung der Reisegeschichte...!
Herzlichst
yase