Goethe, Schiller, Lexi - ein bisschen Poesie

Meine heutigen Vorbilder sind prominenter Natur
Goethe und Schiller sind Meister der Literatur
Sie haben den Frühling alle schon studiert
Mal schauen ob Lexi zusammen mit ihnen brilliert
Sonst gibt es halt ein abruptes Frühlingserwachen
Und du hast einen Grund mich auszulachen.


Er isst’s nicht – Lexis Frühlingsgedicht
Wer ist nicht froh, ist er wieder da
Dank sei Gott, Jesus und Allah.
Den Frühling haben wir alle vermisst
Endlich hat sich der Winter wieder verpisst.

Die Blumen blühen auf der Gartenbank
Umrahmt von zartem Güllengestank.
Der Frühling hat nicht nur eine romantische Komponente
Es warten auch die Steuerdepartemente.

Zahlen, Fakten und der ganze Papierkram
Legen gleich das ganze System lahm
Und wenn die Osterkerze dann wieder brennt
hat man die Frist eben doch wieder verpennt.

Die Ämter haben über die Feiertage zum Glück geschlossen
Froh sind alle verspäteten Leidensgenossen
So gewinnt man schliesslich noch ein bisschen Freiheit
Schliesslich wartet die grosse Osterhasen-Zeit.

Aber Achtung, auch Schoggihasen haben Gefühle
Und sind keine reinen Zuckermoleküle.
Ein bisschen Fett ist auch noch mit dabei
Aber was soll die Haarspalterei

Am Schluss wird doch alles Schoggi-Mousse
Der Osterschmaus ist in jeder Form einfach Genuss.

Wenn’s endlich schön wird dann geht man aber nicht raus
Nein, man verschanzt sich stattdessen im Haus
Es warten Besen, Wischmob und Eimer
Aber richtig Lust zum Putzen hat dann doch keiner.

So endet man mit Schokoladenbauch im Liegestuhl
Mit Sonnenbrille und Käppi, echt mega cool.
So wälzt sich in der noch raren Sonne
Welch eine herrliche Frühlings-wonne!

Der gesamte Text ist in der Südostschweiz am Wochenende Redaktion Glarus erschienen.




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